E-Bike nicht nur für die Stadt.

Urlaub und Freizeit mit #Covid-19.

Wie gestalte ich Freizeit und Urlaub mit Covid-19?

Es ist nicht immer einfach Covid-19 mit Urlaub und Freizeit unter einem Dach zu bekommen. Gut dass es aber Sports gibt, die im Freien betrieben werden können. Sowie über die Euganeischen Hüglen mit dem Fahrrad zu düsen. Das geht ganz einfach mit einem E-Bike. Hier in Este gibs einen Fahrradverleih mit Führung Ride-Xtreme, diesen Service haben ich mit meinen Freunden Giulio und Regina vom Hotel Centrale in Este getestet.

Vor dem Start werden die E-Bikes gewartet und es gib auch ein kurzes Briefing, denn ein paar Funktionen richtig eingesetzt, erleichtern das Treten uns somit die Tour.

Vom Verleih aus gehts direkt auf dem Radweg, Richtung Euganeischen Hügeln. Die Stadt Este liegt an den Füßen der Hügel, auch zu Fuß ist man bereits in 10 Minuten mitten im Wald.

Wir hatten einen sehr heißen Tag erwischt und übermütig sind wir erst nach dem 3. Kaffee gestartet, da war es schon halb elf. Für eine Tasse Kaffee ist immer Zeit. Kaffee wird in Italien viel getrunken. „Dai, ti offro un caffè!“ (Komm, ich spendiere dir einen Kaffee.) Dazu sollte man nicht Nein sagen. So kommt es, dass man am Ende des Tages auch schon mal 7 Kaffees, eigentlich Espressos oder Macchiatos getrunken hat. Mein Maximum liegt bei drei, mehr geht nicht.

Trotz der Hitze, war es nicht so anstrengend, auch steilere Steigungen haben wir mit wenig Aufwand bewältigt. Die Spitze erreicht, ganz ehrlich, mit den E-Bikes ging’s wirklich ruckzuck, hatten wir ein 360° Grad Panorama. Bis zu einer Geschwindigkeit von 24 km/h schaffen es diese E-Bikes, alles, was schneller fährt, wär ja schon ein Moped. Auch für Kinder geeignet. Der Verleih hat dafür auch eine spezielle Ausrüstung.

Richtung Valle San Giorgio.

Von oben sieht man auf die Ebene, bei klarer Sicht, gib es auch Aussichtsorte, wo man bis zum Meer hinaus sieht. Hier haben wir aber schon über 70 % Luftfeuchtigkeit. So haben auch die Hügel einen blauen Schleier. Aber ich liebe diesen Ausblick! Ich bin immer wieder fasziniert von diesen Hügeln, die einst Vulkane waren.

Als es uns doch zu warm wurde, haben wir kurzum einen Pit-Stop in Arquà Petraca eingelegt. Hier gibt’s den Spritz Euganeo aus Giuggiole gemacht. Giuggiole nennt man im Deutschen Brustbeere oder auch Chinesische Dattel. Unbedingt probieren!

Diese Jungs kennen jeden Weg und jeden Winkel auf den Hügeln. So haben sie auch einige Geschichten auf Lager. Man spürt, dass sie aus Leidenschaft zu dieser Gegend den Job machen. Im Winter ist leider mit Fahrradfahren nix. Also: im Sommer auf Räder und im Winter auf dem Snowboard.

Wir hatten an diesem Samstagvormittag jede Menge Spaß und haben es wirklich genossen. Für mich endlich mal was Neues. Wer jetzt denkt, dass so ein Ausflug teuer ist, der wird sich freuen zu hören, dass bereits ab 75,00 Euro zu zweit eine Tour möglich ist. Natürlich kann man sich die Tour sehr individuelle gestalten. So könnte man zum Beispiel eine Tour der bekanntesten Weinkellereien machen, sowie die Brauerei Busa dei Briganti besichtigen. Um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Und zu guter Letzt noch mal ein Bild der für eure Sicherheit im Sattel sorgt und den Verleih organisiert. Eigentlich eine Berühmtheit. Sportbegeisterte Salzburger dürften ihn kennen: Alan Beggin.

Klickt einfach auf dem Link und ihr ereicht das Team von Ride-Xtreme.

Hier ein paar weitere Kontakte, die euch sicher nützlich sein können:

Zum Übernachten haben wir ein kleines und preisgünstiges Familienhotel Hotel Centrale Este, mitten im Zentrum der Kleinstadt. Hier gib’s kein Parkplatzproblem. Bei uns frühstückt man eigentlich nur mit frischen Brochs und einem Espresso oder Cappuccino und dafür geht man am liebsten in eine Bar (was einem Café in Deutschland und Österreich gleichkommt). Für das Abendessen empfehle ich allen, die gerne Fisch essen, die kleine Osteria Testamatta. Zugegeben nicht gerade günstig, aber hier im Umkreis von 30 km das beste Fischrestaurant. Versprochen, ihr werdet nicht enttäuscht. Tischreservierung unbedingt notwendig. Von den Pizzerias in der Stadt empfehle ich vor allem Gigi Pipa, liegt zwar nicht im Zentrum. Aber zu Fuß grad man 15 Minuten, wenn man nicht das Auto nehmen möchte. Was gerade für dieses Restaurant und Pizzeria spricht, ist nicht nur der große Gastgarten, sondern der eigene Gemüsegarten!

Wer sich für die Geschichte der Stadt interessiert, kann sich gerne kostenlos dieses Büchlein runterladen:

Ein Gedanke zu “E-Bike nicht nur für die Stadt.

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