Confetti ist nicht gleich Confetti.

Carneval naht und Confetti fliegen durch di Luft… aber nicht überall, in Italien würden fliegende Confetti Panik auslösen.

Confetti werden in Italien bei Taufen, Erstkommunion, Firmung und Hochzeit an Verwandte und geladenen Gäste verteilt und ich liebe CONFETTI. Innen im Kern eine Mandel, umgeben von einem Zuckerguss, die klassische Version. Man findet sie in vielen Farben und auch mit Schokolade gefüllt. An den oben genannten Feierlichkeiten, verschenkt man Confetti verpackt in hübsche Tüten und Tüll, dazu vielleicht eine nette Keramikfigur zum sammeln, das ganze nennt sich Bomboniera. Wenn ihr das Wort mal googlet, findet ihr im Netz unzählige kleine Schachteln und Dekorationen, je nach Anlass und Geschmack, für jeden gibt’s die perfekte Bomboniera. Ich finde dies einerseits eine tolle Idee, wenn man eine Bomboniera verschenkt, die auch nützlich ist. Anderseits, wenn man kitsche Keramikfiguren zum Beispiel verschenk, finde ich diese absolut unnützlich, bzw. Staubfänger.

Wer keine kaufen möchte, kann sich selbst eine machen. Für meine Bomboniera hab ich eine Südtiroler Schürze verpackt, an der Schleife eine Tüte aus Tüll mit 7 Confetti festgemacht, ein paar kleine weiße Rosen und fertig war sie. Einfach und simpel. Tradition wären 5 Confetti, die Gesundheit, Reichtum, Glück, langes Leben und Fruchtbarkeit symbolisieren.

Und wie heißen nun die bunten Papierschnipsel in Italien? CORIANDOLI

Zusammengefasst: In Italien isst man Confetti und man verstreut Coriandoli.

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